Darum geht es

UPDATE: Ende März 2015 wurde das Projekt Regiotram offiziell sistiert.

Der Kanton Bern hat in den vergangenen Jahren intensiv an einem grossen Verkehrsprojekt für die Stadt Biel und Agglomeration gearbeitet. Nun soll eine neue Tramlinie künftig von Ins über Nidau und Biel bis ins Bözingenfeld führen.

Zwischen Nidau und Bahnhof Biel fährt das Regiotram auf dem Trassee der heutigen Biel-Täuffelen-Ins-Bahn und führt danach über den Robert-Walser-Platz zur Unterführung Arbergstrasse. Offen ist noch, ob das Tram auf der Keltenstrasse auf einem eigenen Trassee (wie die heutige BTI-Bahn) oder im Mischverkehr zusammen mit dem übrigen Verkehr geführt wird.

Ab Bahnhof Biel soll die Linie bis zur neuen Bahnhaltestelle Bözingenfeld verlängert werden. Der Baubeginn ist für 2016 vorgesehen. Das erste Regiotram soll 2020 zwischen Ins und dem Bözingenfeld verkehren. Mit einer Gesamtlänge von 27 Kilometern wäre das Regiotram die längste Tramlinie der Schweiz.

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Die geplante Linienführung durch Nidau und Biel.

Die Kosten für die Infrastruktur des Regiotrams betragen laut den Befürwortern rund 235 Millionen Franken. Diese Kosten werden vollumfänglich vom Bund (40%, Infrastrukturfonds) und vom Kanton Bern (60%, Investitionsrahmenkredit ÖV) finanziert. Dazu kommen noch Kosten, welche von Gemeinden und Dritten übernommen werden müssen, insgesamt rund 76 Millionen Franken. Die Erarbeitung des Bauprojekts (inkl. Vorprojekt) beläuft sich auf gut 21 Millionen Franken. Das ergibt Gesamtkosten von 332 Millionen Franken. Der Kauf der Tramkompositionen sowie Unterhaltsarbeiten sind hierbei noch nicht einberechnet.

Im Jahr 2014 werden die Städte Biel und Nidau die Gelegenheit haben, über das Regiotram abzustimmen. Die Junge SVP Biel-Seeland empfiehlt den Nidauerinnen und Nidauern sowie den Bielerinnen und Bieler ein klares NEIN.

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