Pro Velo ist gegen die Tramachse in Bern

BERN – Die geplante Tramachse durch Bollwerk und Speichergasse bringe grosse Konflikte für Velofahrer, findet Pro Velo. Die Vereinigung lehnt die Variante deshalb ab.

Pro Velo spricht sich gegen die geplante Tramachse durch Bollwerk und Speichergasse aus. Bild: Urs Baumann

Tramschienen und Haltestellen sind gefährlich für Velofahrer – das bestätigen laut Pro Velo auch regelmässige Meldungen über das Trassee des Tram Bern West. Nun seien in der Stadt schon wieder neue Schienen geplant, die den «knappen Raum für Velofahrer einengen», schreibt Pro Velo. Die Vereinigung nimmt damit Bezug auf die geplante Tramachse via Bollwerk und Speichergasse. Selbstverständlich unterstütze Pro Velo den öffentlichen Verkehr. Die Ausbauschritte im Tramnetz dürfen die Ziele zur Förderung des Veloverkehrs jedoch nicht wieder zunichte machen, so Pro Velo.

Die vorgeschlagene Variante sorge für grosse Konflikte für sicheres Velofahren. So werde die Hauptachse zwischen Schanzenstrasse und Hirschengraben durch zusätzliche Unterbrüche beeinträchtigt. Das Gleiche gelte für den heute schienenfreien Bahnhofplatz und das Bollwerk.

Aus Velosicht biete eine Linienführung durch die Bundesgasse wesentlich weniger Konfliktpotenzial als die jetzt vorgesehene. Pro Velo fordert Massnahmen, um die Nachteile für Velofahrer auszuräumen. Gelinge dies nicht, halte Pro Velo daran fest, die sogenannte «Altstadt Nord»-Variante abzulehnen.

Quelle: wrs/Berner Zeitung

Politik, Tram Region Bern, Verkehr

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