REGIOTRAM: DIE PLANUNGSARBEITEN WERDEN SISTIERT

Die rasche Realisierung des «Regiotrams Biel/Bienne» wird im aktuellen verkehrspolitischen und städtebaulichen Umfeld sowie aus finanzpolitischen Gründen als nicht realistisch beurteilt. Die Planungsarbeiten am Projekt «Regiotram Biel/Bienne» werden deshalb sistiert. Als langfristige Massnahme soll das Projekt jedoch in der regionalen Planung beibehalten werden. Dies hat die Behördendelegation an ihrer Sitzung vom vergangenen Mittwoch (25.03.2015) beschlossen.

Das Vorprojekt für eine neue Tramlinie in der Region Biel liegt seit bald vier Jahren vor. Ende 2012 hat die Behördendelegation auf Wunsch der Region die Abstimmungen über das Tramprojekt in den Gemeinden Biel und Nidau verschoben. Zur besseren Koordination mit der A5-Umfahrung von Biel wollte man zusätzliche Abklärungen durchführen. Nun hat die Behördendelegation beschlossen, die weiteren Planungsarbeiten am Projekt zu sistieren. Die Behördendelegation erachtet im aktuellen verkehrs- und finanzpolitischen sowie städtebaulichen Umfeld eine rasche Realisierung des Projekts als nicht realistisch. Die Behördendelegation und die Projektorganisation werden deshalb aufgelöst.

Als langfristige Massnahme wird das Projekt jedoch im Regionalen Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzept beibehalten werden. Die bisherigen Arbeiten haben gezeigt, dass das Regiotram sowohl aus raumplanerischer als auch aus volkswirtschaftlicher Sicht ein sinnvolles Projekt ist. Es ist für die langfristige Entwicklung der Agglomeration Biel/Bienne und eine nachhaltige Mobilität von Bedeutung.

Die regionale Verkehrskonferenz und die betroffenen Gemeinden suchen nun nach alternativen Lösungen zur Optimierung des ÖV-Angebots in der Region Biel.

26. März 2015 – Medienmitteilung; Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion

Politik, Regiotram Biel

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